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Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Arbeitsgruppe Mangold
Genetische Epidemiologie und molekulargenetische Untersuchungen bei
isolierten Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Gefördert durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft D F G
Häufigkeit von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten
Lippen-Kiefer-Gaumenspalten treten mit einer Häufigkeit von 1:500 – 1:1000 auf und entstehen, wenn in der Embryonalphase die verschiedenen Anlagen des zukünftigen Oberkiefers und Mittelgesichtes nicht komplett miteinander verschmelzen. Aus großen Untersuchungen weiß man, dass genetische Faktoren einen entscheidenden Ein¬fluss auf die Entstehung von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten haben können. Wie diese genetischen Faktoren im Detail aussehen, konnte allerdings bislang noch nicht geklärt werden. Es existieren zwar eine Vielzahl von kieferorthopädischen und operativen Behandlungstechniken, welche mit Erfolg eingesetzt werden, die Entstehung einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte beim werdenden Kind kann jedoch derzeit nicht effizient verhindert werden. Durch die Kenntnis der genetischen Grundlage von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten könnte dies – so ist zu hoffen – ermöglicht werden.
Im Folgenden möchten wir unsere Studie vorstellen, die sich mit den genetischen Hintergründen von Lippen-Kiefer-Gaumenspalten befasst.



